EPI-Strom
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EPI-Strom
Strom- und Spannungsmessung für das EPI-OSD und das Jeti Duplex 2,4GHz
OSD
Mit der EPI-Strom ist ein Einblenden der Energiewerte in das OSD möglich - man ist also nicht auf Schätzungen und die blose Spannungsmessung angewiesen. Ein weiterer Schritt, das rechtzeitige Landen anzuzeigen und einem Absturz des Modells vorzubeugen.
Jeti
Darstellen der Spannungs-, Strom- und Energiewerte. Einstellen des Wandlertypens und Kalibrierung.
Der EPI-S muss eine eigene Spannungsversorgung haben. Die Platine muss voll bestückt sein. Angeschlossen an den Jeti Empfänger darf nur Signal und Masse.
!!!!!! KEINE +5V !!!!!!
Die Signalleitung isr wie folgt herzustellen:
Es sind an die Pins 3 und 8 jeweils ein 100 Ohm Widerstand zu löten. Die Widerstände werden nun zusammengelötet und die Signalleitung daran angelötet. Masse wird über Pin 10 hergestellt. Wenn die Jeti Box alleine als Anzeige verwendet wird, also ohne Sendemodul, ist diese noch mit Spannung zu versorgen.
Die FW ist hierzu bekommen
--Wowie 17:53, 25. Nov. 2009 (CET)
Schalt- und Bestückungsplan
Firmware zur EPI-Strom
Die Firmware findet man hier:
EPI-Strom Beta-Firmware V 0.1.7 19200kbit/s Version
Weitere Firmwaren werden im Verzeichnis zur EPI-S zu finden sein ...
Unter Wowies Blog hat der wowie die aktuelle Fiirmware und das zugehörige *.eep abgelegt. Sobald mir mein Passwort wieder eingefallen ist, lege ich sie auch ins obige Verzeichnis.
Im o.G. Verzeichnis sind alle Firmwares zu finden.
Zitat zur Firmware:
- Erkennen der Hardware Versionen 1.0 und 1.1
- Baudrate: 57600
- Shell wurde leicht modifiziert
Löt-Jumper auf der Strom-Platine
Beim Übergang von Version 1.0 zu 1.1 wurden leider die Bauteile umnummeriert - deshalb haben auch die Löt-Jumper neue Nummern...
SJ100 / SJ51
Wenn sie Betriebsspannung und die Mess-Spannung unterschiedlich sin, muß diese brücke offen bleiben. Ist die Mess-Spannung gleich der Betriebsspannung, so ist die Brücke SJ100/SJ51 zu schließen (dann wird die LiPo-Spannung zur Versorgung und zum Messen hergenommen)
SJ1 / SJ50
Damit schaltet man die 5V an den kombinierten STK500/SPI-Stecker und kann z.B. die SerCon über die Stromplatine versorgen oder alternativ die Stromplatine mit über das OSD versorgen und den Spannungsregler dann einfach weglassen. Erst denken, dann brücken!
Stückliste
Version 1.0
(Kursives ist auf der Unterseite (= Lötseite))
| Menge | Wert | Hinweis | Bauteile | Reichelt-Art.-Nr |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 1N4004 MELF | Verpolungsschutz-Diode | D101 | SMD 1N 4004 |
| 1 | 1K | R105 | SMD-0805 1,00K | |
| 1 | 4k7 | R102 | SMD-0805 4,70K | |
| 2 | 10K | R1, R101 | SMD-0805 10,0K | |
| 1 | 10R | R104 | SMD-0805 10,0 | |
| 1 | 15k | R100 | SMD-0805 15,0K | |
| 1 | 100R | R103 | SMD-0805 100 | |
| 8 | 100nF | C1, C100, C101, C102, C103, C104, C105, C106 | X7R-G0805 100N | |
| 2 | 10µ | C2, C3 | SMD ELKO 10/16 | |
| 1 | 7805L | Bei Verwendung mit dem EPI-OSD nicht bestücken! | IC2 | µA 78L05 |
| 1 | ACS750LCA-050 | An den zu messenden Strom anpassen! | IC1 | Nicht bei Reichelt zu bekommen ... |
| 1 | MA02-5EDGE | X4 | SL 2X10G 2,54 | |
| 1 | MEGA8-AI | IC100 | ATMEGA 8L8 TQ | |
| 1 | SMD ZD 5,6 | ZENER-DIODE SOT23 | D100 | SMD ZD 5,6 |
| 1 | gn | LED100 | SMD-LED 0805 GN | |
| 1 | EPI-Strom-Platine | Ohne Platine nutzt alles nix :-) | Gibbt nit beim Reichelt - nur bei uns. |
Die Reichelt Stückliste ist hier: *klixx*
Version 1.1
(Bauteile-Nummern >= 50 sind auf der Unterseite (= Lötseite))
| Menge | Wert | Hinweis | Bauteile | Reichelt-Art.-Nr |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 1N4004 MELF | Verpolungsschutz-Diode | D51 | SMD 1N 4004 |
| 1 | Siehe Schaltplan - Wert abhängig von der zu messenden Spannung | R2 | ||
| 1 | 1K | R54 | SMD-0805 1,00K | |
| 2 | 4k7 | R1, R52 | SMD-0805 4,70K | |
| 2 | 10K | R4, R51 | SMD-0805 10,0K | |
| 1 | 10R | R3 | SMD-0805 10,0 | |
| 1 | 15k | R50 | SMD-0805 15,0K | |
| 1 | 100R | R53 | SMD-0805 100 | |
| 2 | 22pF | C53, C56 | NPO-G0805 22P | |
| 8 | 100nF | C1, C50, C51, C52, C54, C55, C57, C58 | X7R-G0805 100N | |
| 2 | 10µ | C2, C3 | SMD ELKO 10/16 | |
| 1 | 8MHz | Wurde eingebaut damit die Serielle besser arbeitet | Q1 | 8,0000-HC49U-S |
| 1 | 78L05 | Bei Verwendung mit dem EPI-OSD nicht bestücken! | IC2 | µA 78L05 |
| 1 | ACS750LCA-xxx | An den zu messenden Strom anpassen! | IC1 | Nicht bei Reichelt zu bekommen ... |
| 1 | MA02-5EDGE | X4 | SL 2X10G 2,54 | |
| 1 | MEGA8-AI | IC50 | ATMEGA 8L8 TQ | |
| 1 | SMD ZD 5,6 | ZENER-DIODE SOT23 | D50 | SMD ZD 5,6 |
| 1 | rot | LED50 | SMD-LED 0805 RT | |
| 1 | EPI-Strom-Platine V1.1 | Ohne Platine nutzt alles nix :-) | Gibbt nit beim Reichelt - nur bei uns. |
Die Reichelt Stückliste V1.1 ist hier: *klick me*
Firmware programmieren
In diesem Beispiel benutzen wir eine SerCon und Ponyprog2000. Es gibt natürlich auch Alternativen zu dieser Kombination (avrdude etc, mkusb, epi-usb etc), die hier irgendwann auch beschrieben werden.
Das EPI-S wird an die ISP Schnittstelle der Sercon angeschlossen, Jumper ist gesetzt. Der Mega8 muss fremdversorgt werden, sprich wir legen an der Sercon, zB am SIO Port Pin2 5V und an Pin7, GND an. Die LED der Sercon beginnt zu leuchten.
Das könnte dann so aussehen:
DAS FOLGENDE BILD DIENT NUR DER ILLUSTRATION DER FREMDVERSORGUNG ÜBER DIE SERCON! ZUM SETZEN DER FUSES UND ZUM FLASHEN DER FIRMWARE IST EIN VOLLSTÄNDIGES 10 POLIGES KABEL ZU VERWENDEN!
Fusebits setzen
Die Fuses sind wie folgt zu setzen:
Hardware Version 1.0
Ponyprog
AVR Studio
Hex
In Hex Notation: 0xD7, 0xE4
Hardware Version 1.1
Ponyprog
AVR Studio
Hex
In Hex Notation: 0xD7, 0xFF
Danach wird die aktuelle EPI-S Firmware geschrieben und das Eeprom File hinterher geschrieben. Die LED auf dem EPI-S sollte nun leuchten.
Vorbereitung zur Inbetriebnahme
Zuerst müssen wir das EPI-S kalibrieren und ihm sagen, welcher Stromsensor auf ihm steckt. Dazu müssen wir uns auf der EPI-S Shell einloggen. Damit das klappt stecken wir das EPI-S an den ISP Port der Sercon, Jumper wird gezogen. Als Besonderheit ist hier zu beachten, daß am Flachbandkabel Leitung 6 (SS) zu trennen ist. Es reicht, wenn die Leitungen 2, 3, 8 und 10 belegt sind.
Optimalerweise fertigt man sich dazu folgendes Kabel an:
(Einfach mit einem Cutter zwischen die Leitungen fahren, und das kabel drunter her ziehen)
Damit sollte das Bedienen der Shell einwandfrei funktionieren.
Als Terminalprogramm unter Windows eignet sich Putty am besten, nehmt aber die aktuelle Beta-Version, bei der man die Optionen "Implicit cr in every LF und implicit lf in every CR" konfigurieren kann. [1]
Com-Parameter sind 19200/8N1 Flowcontrol Xon/Xoff ist OK.
In diesem Screencast wird das nochmal anschaulich erklärt:
ScreenCast Putty einstellen und ID setzen
Nach dem Verbinden drücken wir mal <Enter> oder tippen "help" um zu sehen, ob die Kommunikation funktioniert.
Das könnte dann so aussehen:
Sollten nur Hieroglyphen erscheinen, ist es wahrscheinlich, dass eine 57k6 Firmware geflashed wurde. Hier nehmen wir nun anstelle dessen die 19k2 bps Version der Firmware und flashen diese und schreiben ebenfalls das *.eep File nochmal hinterher.
Wenn wir uns nun in der Shell befinden, setzen wir mit "set sf 50" oder "set sf 100" den Sensortypen.
Danach Kalibrieren wir das EPI-S. Wichtig ist, dass es dabei nur fremdgespeist ist, und am Sensor keine Spannung anliegt. Dann tippen wir in der Shell "show strom" und sehen etwas wie:
20 -2100 -0 20 -2102 -0 20 -2002 -0 20 -2050 -0 19 -2092 -1
usw..
Nun setzen wir den Nullwert CZ mit "set cz 20" und danach "reset" ums EPI-S neu zu starten. Nun tippen wir erneut "show strom" und die erste Spalte sollte sich immer um den 0-Wert bewegen (-+10)
Das könnte dann so aussehen:
-4 -2100 -0 0 -2102 -0 1 -2002 -0 0 -2050 -0 -1 -2092 -1
Obacht: Sollten hier in der ersten Spalte Werte um die 512 stehen, sind wir am Rand des Messbereichs, und es deutet darauf hin, daß eine Lötstelle des Stromsensors nicht ganz sauber ist (vermutlich eines der 3 "dünnen" Beinchen vom Sensor). Hier nachlöten. Am Ausgang des Sensors sollten sich um die 2,5 Volt messen lassen.
Unser EPI-S ist nun konfiguriert und wir können es am OSD anschliessen.
Inbetriebnahme mit dem EPI-OSD
Weil es sich bei der Inbetriebnahme am EPI-OSD anbietet die Betriebsspannung vom OSD zu beziehen, lassen wir den Lötjumper SJ1 gesetzt. Das epi-s wird an den ISP Port des OSD angesteckt.
HIERBEI IST ZU BEACHTEN, DASS BEIM FLACHBANDKABEL DIE LEITUNGEN 3 UND 8 (RX und TX) ZU DURCHTRENNEN SIND, ansonsten funktioniert die Kommunikation zwischen EPI-S und OSD nicht! Ein solches Kabel sieht dann optimalerweise so aus:
Im OSD Setup muss jetzt noch der Stromsensor aktiviert werden. Damit ist die Installation vom EPI-S abgeschlossen.







